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Autodesk Shotgun Case Study - dveas

Den Überblick behalten mit Autodesk Shotgun

Tatort Filmproduktion

Wenn im Kinofilm „Jim Knopf und die Wilde 13“ die Piratenschlacht zwischen der Wilden 13 und Mandala aus der Totalen zu sehen ist, haben an dieser kurzen Sequenz etwa fünfzehn bis zwanzig Leute mehrere Monate lang gearbeitet. Nichts an dieser Szene ist real – der sogenannte Full- CG-Shot wird komplett am Computer entworfen und zusammengestellt. Möglich machen das die Spezialisten der mehrfach preisgekrönten Mackevision Medien Design GmbH aus Stuttgart und dort speziell die VFX-Abteilung – das Team für Visual Effects unter Executive Producer Heiko Burkardsmaier.

Damit die Arbeit der beteiligten Personen an einem Shot gut organisiert und aufeinander abgestimmt abläuft und der Producer immer den Überblick über die Arbeitsschritte der Beteiligten behält, nutzt das VFX-Team von Mackevision Shotgun, das Asset-Management-Programm von Autodesk. „Die Datenbank ist als Verwaltungstool die derzeit beste und modernste Lösung für die Organisation von Produktionen“, findet Heiko Burkardsmaier

Shotgun als Organisationstalent

„Shotgun ist die Datenbank, in der bei uns alles zusammenläuft. Es ist ein Tool zur Produktionssteuerung, aber auch ein Tool für unsere Artists, in dem diese ihre Auf- gaben sehen und diese nach Beabeitung submitten können“, erklärt Heiko Burkardsmaier. Schon die Angebots- erstellung läuft im VFX-Team über Shotgun. Hier werden alle Informationen über das Projekt sowie der geschätzte Arbeitsaufwand eingetragen. Erhält das Team den Zuschlag, werden die Informationen in die Datenbank übernommen und bilden das Grundgerüst für den neuen Auftrag. Die Arbeitspakete werden in werden in Assets und Shots, Einstellungen von etwa vier Sekunden Länge, unterteilt und in Shotgun angelegt. Shot 1 soll beispielsweise ein digitales Schiff im digitalen Wasser darstellen.

Jeder Shot hat viele Tasks

Unter jedem Shot werden dann die Aufgaben, die sogenannten Tasks aufgeführt: Bei einem volldigitalen CG-Shot ist der erste Task in der Regel eine Prävisualisierung. Diese dient dazu, auszuprobieren, wie der Shot aussehen könnte. Dazu wird eine Kamerafahrt in Autodesk Maya mit einem rudimentären Schiffsmodellanimiert um ein Gefühl für Bewegungen, Licht und Schatten zu bekommen.

„Autodesk hat uns immer sehr unterstützt, der Support ist toll.“

Anschließend werden die weiteren Tasks festgelegt und verteilt: Ein Mitarbeiter muss Wasser simulieren, ein anderer das Schiff modellieren, ein weiterer ist für das Shading und Lighting zuständig, also die Lichtbrechung und gegebenenfalls wieder ein anderer für die Texturen. In der Datenbank werden dazu unter jedem Task wichtige Zusatzinformationen gespeichert. 

„Alles, was an Daten, Fotos, Referenzen oder Kommentaren vom Kunden kommt, also alle wichtigen Informationen, werden in Shotgun eingepflegt und stehen den Artists zur Verfügung“, erklärt der Executive Producer. Dabei können Informationen Cloudbasiert in der Datenbank abgelegt oder Content eingespielt werden, der lokal gehostet wird – zum Beispiel, weil er aus Vertraulichkeitsgründen nicht in der Cloud gespeichert werden soll. 

Den Überblick behalten mit Timeline und Dependancies 

Alle Tasks werden in einen Zeitplan eingegliedert. Außerdem gilt es, Abhängigkeiten zu definieren, um doppelte oder sinnlose Arbeit zu vermeiden. Sind alle Tasks erfüllt, werden die einzelnen Komponenten zusammengesetzt, gerendert und kommen anschließend ins Compositing, wo die verschiedenen Layer zusammengefügt werden und der finale Look nochmals angepasst wird, damit die fertige Szene möglichst real aussieht.

Preferred Supplier: dveas

Die VFX Abteilung von Mackevision nutzt Shotgun seit ihrer Gründung 2013. Erhalten haben sie die Software von ihrem, wie Heiko Burkardsmaier es ausdrückt, „preferred supplier für Hardware und Software“ dve Advanced Systems aus Aschheim bei München. Diese unterstützen Mackevision seit Ende der 90er Jahre, als das Unternehmen, das mittlerweile über 500 Mitarbeiter weltweit hat und Teil von Accenture interactive ist, noch aus vier Personen bestand. „Als Full-Service System House helfen wir kleineren Unternehmen beispielsweise bei der Integration von Shotgun. Auch bei Mackevision haben wir anfangs viel gemacht. Inzwischen haben sie längst ihre eigenen Programmierer, die Shotgun an ihre Bedürfnisse anpassen und die gesamte technische Pipeline um die Datenbank herumgebaut haben“, erklärt Jürgen Firsching, Managing Director von dveas. Im DACH Raum ist dveas einer der wenigen Autodesk-Reseller für Shotgun-Software. Shotgun ist für die VFX-Abteilung von Mackevision also essenziell – ohne die Datenbank wären Abläufe viel schwieriger bis gar nicht abzustimmen. Daher ist es umso wichtiger, dass immer sofort Hilfe verfügbar ist, sollte einmal ein Problem mit der Datenbank auftreten: „Mit dem Support von Shotgun sind wir absolut zufrieden, vor allem die schnelle Reaktionszeit ist toll“, freut sich Heiko Burkardsmaier. „Und auch insgesamt hat Autodesk uns immer sehr unterstützt, wenn es im Laufe vieler Jahre einmal Probleme gab.“ Etwa 70 Shots haben die Profis für Visual Effects bei Mackevision bearbeitet, acht Monate haben sie daran gesessen. Auch dank der perfekten Organisation in Shotgun ist alles planmäßig verlaufen. Jürgen Firsching fasst es so zusammen: „Es sind tausende Einzelschritte, die dann zum Schluss eine Filmsequenz von ein paar Sekunden ergeben – und mit Shotgun haben Sie eine Software, die Ihnen die Organisation enorm erleichtert und beste Team-Vernetzung bietet.“ Verwendete Autodesk Produkte bei Mackevision: Autodesk Shotgun, Maya, 3ds Max

„Shotgun ist die derzeit beste und modernste Lösung für die Organisation von Produktionen“

 

Beteiligte Unternehmen
dve advanced systems GmbH
Tech Data GmbH & Co OHG
Fortis PR OHG

      Ort
       München

 

Software
Autodesk Shotgun
Autodesk Maya

 

Kontaktieren Sie uns
Jürgen Firsching 
Tel.: 089 416 115 00
Email: office@dveas.com